»Fakes, Fakten, Footage«: Vorschau auf Dokville 2017

Branchentreff des Hauses des Dokumentarfilms erstmals in Stuttgart 

Dokville 2017 am 29. und 30. Juni 2017 in Stuttgart

Dokville findet erstmals in Stuttgart im Innenstadtkino Metropol 2 statt: Vom 29. bis 30. Juni geht es bei »Fakes, Fakten, Footage« um Dokumentarfilme, die Geschichte und Geschichten mithilfe von Quellmaterial erzählen. Noch bis zum 15. Mai gilt der Frühbucherrabatt mit stark reduzierten Preisen. Mit dabei beim 13. Branchentreff Dokumentarfilm sind Sigrid Klausmann, Martina Knoben, Jutta Krug, Irene Langemann, Patrick M. Müller, Monika Preischl, Helke Sander, Elke Sasse, Dr. Jens Schadendorf, Walter Sittler, Andres Veiel, u.v.m.

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»Kompilationsfilme« sind in, so scheint es, schaut man sich die Fülle an Produktionen der letzten beiden Jahre an. Nie zuvor kamen so viele Dokumentarfilme in die Kinos, die größtenteils mit Quellmaterial erzählt werden. Der erste Dokville-Tag beginnt mit einem Gespräch zu »Beuys« von Andres Veiel. Anwesend sind der Filmemacher und die Bildrechercheurin Monika Preischl. Themen werden sein: Recherche von Archivmaterial, Rechte, Kosten und der Umgang mit unterschiedlichem Quellmaterial im Gestaltungsprozess. Weitere Themen des Tages sind Archivierung und Bereitstellung von »Footage« aus unterschiedlicher Sicht von Produzenten, Archivaren, Filmemachern und Politikern.

Mit »AngeDOKt« bringt Dokville 2017 am zweiten Veranstaltungstag Filmer und Verleger bei einem neuen Format zusammen. Der diesjährige Ehrengast »Im Gespräch« ist Helke Sander. Weitere Highlights sind die Case Studies »1917 – Der wahre Oktober« und »Pawlenski – Der Mensch und die Macht« zu Themen der Recherche, faktischen Auseinandersetzung und künstlerisch-kreativen Umsetzung. Handyfilme als »Footage« ist ebenfalls Thema bei Dokville 2017.

Parallel zur Tagung startet erstmals das SWR Doku Festival vom 28. bis 30. Juni 2017.

(Astrid Beyer)

Veröffentlicht: 5.5.2017